Computer 1941 bis 1986
Die Programmgesteuerten Rechner
Die Zeiten für die mechanischen Rechner sind weites gehend vorbei. Es werden in der Industrie noch einfach mechanische Zähler verwendet, doch der Zukunft gehört den elektrischen Rechnern, die mit der Halbleitertechnik neue Impulse bekommen. Die Rechnerleistungen kommen in ungeahnte Höhen, und noch heute ist die Grenze nicht erreicht.
1941, vollautomatische Rechanlage
Der deutsche Bauingenieur Konrad Zuse (1910-1996) stellt den Nachfolger vom Z2 vor. Der Z3 ist die erste vollautomatische Rechanlage der Welt, die frei programmierbar ist. Der Rechner kann die Quadratwurzel in ca. drei Sekunden errechnen. Das Programm kann über einen Lochstreifen eingelesen. Die Verarbeitung erfolgt mit ca. 2000 Relais für den Speicher und das Rechenwerk.
1942, Rechenautomat mit Röhren
Die ersten Rechenautomaten werden in den USA entwickelt, auf Röhrentechnik. Es wurden bis zu ca. 20.000 Elektronenröhren verbaut, die deutlich schneller schalten, wie Relais.
1943, Vollelektronisches Speicher- und Rechenwerk
Der deutsche Ingenieur Hr. Henning Schreyer, entwickelt als erstes einen Rechner mit vollelektronisches Speicher-/Rechenwerk.
1944, erster Digitalrechner
Der deutsche Bauingenieur Konrad Zuse (1910-1996) entwickelt den ersten Digitalrechner mit den Name „S2". Das Gerät arbeitet noch Elektro-mechanisch, und hatte eine Dezimaltastatur.
1945, neues Programmkonzept
Der Professor für Mathematik John von Neumann (1903-1957), der in Budapest Geboren wurde, und später US-Bürger wird, soll das Konzept von Sprungoperationen und Programmmodifikationen möglich gemacht haben.
1948, Duale/Binäre Zahlensystem
Nach dem Hr. Gottfried Wilhelm von Leibniz (1646-1716) im Jahre 1673 bereits das Duale-Zahlensystem entwickelt hatte, verbreiteten die Amerikaner Hr. Cluade Ellwood Shannon (1916 bis 2001) und Hr. J. W. Tukey das Zahlensystem unter den Namen „Binarcode", mit den Begriff Bit das für eine Information steht.
1950, erster speicherprogrammierbarer Röhrenrechner
Dieses Jahr wird als beginn der Entstehung der modernen Computerindustrie angesehen. So wird die erste Computergeneration gebaut.
1950, erster Computer mit Germanium-Dioden statt Röhren
ca. 1951, die Serienproduktion von Computern beginnt
1957, Programmiersprache
Die Programmiersprache „FORTAN" wird bei IBM fertig gestellt.
ab 1957, zweite Generation der Computer
Die Rechner/Computer werden mit Transistoren und Dioden produziert, mit entsprechendem Speicher. Die Rechengewindigkeit liegt bei ca. 10k Operation pro Sekunde. Als Programmiersprachen werden z.B. FORTAN und Cobol verwendet.
1958, Programmiersprache „ALGOL" wird eingeführt
1959, Programmiersprache „COBOL" wird eingeführt
1959, Computer gesteuerter Zeichentisch
Der deutsche Bauingenieur Konrad Zuse (1910-1996) entwickelt mit den Firmenmitarbeitern ein Computer gesteuerten Zeichentisch.
1961, erster elektronischer Tischrechner
1964, Programmiersprache
Aus der Programmiersprache FORTRAN entsteht „BASIC", die einfach zu erlernen ist. BASIC gab/gibt es in unterschiedlichen Variationen.
ab 1964, dritte Generation der Computer
Durch IC's werden die Geräte immer kompakter und Leistungsfähiger. Die Rechengeschwindigkeit liegt bei einer Million Operationen pro Sekunde. Die Computer erhalten Betriebsystem, die für die Organisation vom System zuständig sind (z.B. Schreib-/Lesezugriffe auf Datenträger, Speicherverwaltung, Programmsteuerungen, usw.).
ab 1970, vierte Generation der Computer
Der Mikroprozessor wurde entwickelt, wodurch die Rechenleistung bis zu 10 Millionen Operationen pro Sekunde erhöht wird.
1971, Programmiersprache „PASCAL" wird eingeführt
ab 1980, fünfte Generation der Computer
Die Prozessoren werden durch weitere Integrationsdichte immer schneller und Leistungsfähiger. Weitere Unterteilungen in Generationen werden nicht mehr gemacht, weil die Entwicklungsgeschwindigkeit rasant voranschreitet.