Digitale Eingänge

SPS-Baugruppen zum verarbeiten der digitalen Eingangsignale.

Alle externen Signale die von der SPS verarbeitet werden sollen, wie z.B. Endschalter, Sensoren, Bedienschalter, usw. werden auf digitale SPS-Eingangsbaugruppen angeschlossen. Meistens wird die Eingangspannung der angeschlossenen Signalgeber, in der Baugruppe auf einen Opto-Koppler geführt, damit eine Potentialtrennung zum Schutz der internen SPS-Bauteile gewährleistet ist. Sehr viele Hersteller haben pro digitalen Eingang eine LED angebracht, oder bei einigen Baugruppen sind Umschalter für die LED/Eingangsfelder vorhanden, oder es werden erst keine LED's montiert. Beim durchgeschalteten Signalgeber (Spannung liegt am Eingang an), leuchtet die LED vom Eingang auf, und Signalisiert, dass eine 1/True Signal anliegt, das von der SPS ausgewertet wird. Durch die anzeige der LED ist das arbeiten mit der Technik einfacher, besonders bei der Fehlersuche. Über ein Visualisierungsgerät oder Programmiergerät, kann ebenfalls der Signalzustand vom Eingang der SPS angesehen werden, damit die Funktion der Baugruppe/Eingang kontrolliert werden kann.

Die Baugruppen werden für unterschiedliche Spannungsbereiche Produziert, wie z.B. 24VDC, 24 bis 48VUC, 230VAC, usw., bzw. für unterschiedliche Schalter-/Sensortypen, wie z.B. zwei oder drei Drahtsensoren. Beim Zwei-Drahtsensor muss immer ein min. Strom zur Spannungsversorgung über den SPS-Eingang abfließen. Bei speziellen Eingangsbaugruppen, wird bei einer Signaländerung von False in dem True-Zustand, kann das Signal über einen OB (Programmteil, das vom Betriebssystem aufgerufen wird), sofort im Programm ausgewertet werden, ohne auf die Zyklische Aktualisierung warten zu müssen, wodurch die Reaktionszeiten sich wesentlich erhöht.

Im täglichen Leben gibt es zwischen dem Tag und die Nacht noch die Dämmerung, als Übergang. Auch in der Technik sind ebenfalls Übergänge normal, die von den Herstellern bzw. Normungen festgelegt werden. Z.B. bei einem 24VDC Eingang, wird bei einer Spannung kleiner 5,0VDC das Signal sicher als 0/False-Signal erkennt, während dass Signal ab 18,0VDC als 1/True sicher erkannt wird. Zwischen 5V bis 18VDC kann das Signal evt. als False/True ausgewertet werden. So ist es möglich, das die LED bei 17,0VDC leuchtet, und als True-Signal interpretiert wird, und bei 16,9VDC wird bereits ein False-Signal von der SPS ausgewertet, während die LED immer noch leuchtet. Dieses verhalten liegt in den Tolleranzen der Bauteile. Bei der Projektierung muss entsprechend auf die richtige Auswahl der Betriebsmittel geachtet werden, bzw. bei der Fehlersuche im Programm dran gedacht werden, dass die Eingänge nicht immer sauber beschaltet sind.

Lesen Sie bitte die technischen Unterlagen vom Hersteller der SPS-Baugruppen und den angeschlossenen Geräten durch, damit diese entsprechend Projektiert/Beschaltet werden können.

Die Eingänge werden in den Programm als ‚E' (nach IEC ‚%I') angegeben, gefolgt von der Bytenummer, und des entsprechenden Bits. Ein Byte besteht aus 8 Bits. Die Zählweise der Bits fängt bei 0 an, und geht bis 7. Die Bytenummer beschreibt den Speicherort, und beginnt mit der Zählweise von 0 und endet je nach CPU z.B. bei 127, 255, 1023, 2047. Die Eingänge stehen den Programmierer immer zu Verfügung, und brauchen nicht angelegt/erzeugt werden.

Syntax:
E x.y
%I x.y (nach IEC)
x = Byte von 0 bis 65534 (je nach CPU)
y = Bit von 0 bis 7

Somit wird das erste Eingangsbit mit E0.0 (nach IEC: %I0.0), und für das letzte Bit im ersten Byte mit E0.7 (nach IEC: %I0.7) angegeben. Weitere Beispiele: E12.4, E243.1, E1245.5. Mit diesen Bezeichnungen/Deklaration wird programmiert.

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