Digitale Ausgänge
SPS-Baugruppen zum verarbeiten der digitalen Ausgangsignale.
Damit die SPS die Anlagen/Maschinen steuern kann, werden Ausgangbaugruppen eingesetzt. Mit den digitalen Ausgängen können Schütze/Relais, Signallampen, Freigabesignale, usw., angesteuert werden. Sehr viele SPS-Geräte haben für jeden Ausgang eine LED angebracht, wodurch das arbeiten mit der Technik einfacher wird, besonders bei der Fehlersuche. Wenn die Ausgänge über eine Transistorschaltung umgesetzt wurden, wird der Transistor meistens über einen Opto-Koppler angesteuert, damit eine Potentialtrennung zum Schutz der internen SPS-Bauteile vorhanden ist. Damit der Ausgang angesteuert werden kann, muss in der SPS eine 1/True-Signal anliegen. Über ein Visualisierungsgerät oder Programmiergerät, kann der Signalzustand in der SPS angezeigt werden, und mittels eines Messgerät den Ausgang zu überprüfen. Dies kann notwendig werden, weil die LED auch leuchten kann, wenn der Ausgang defekt ist, oder wenn eine Spannung auf den Ausgang geschaltet wurde.
Es werden unterschiedliche Typen von Ausgangsbaugruppen angeboten, wie z.B. 24VDC, 230VAC, Relaiskontakte, usw., die sich weiter in der Belastbarkeit, Schalthäufigkeit, angeschlossenen Lasten (ohmscher, induktiver), oder auch im Ausschaltverhalten unterscheiden. Bei den Elektronischen Ausgängen fließt immer noch ein Reststrom, der meistens sehr klein ist und vernachlässigbar ist.
Lesen Sie bitte die technischen Unterlagen vom Hersteller der SPS-Baugruppen und den angeschlossenen Geräten durch, damit diese entsprechend Projektiert/Beschaltet werden können.
Die Ausgänge werden in den Programm als ‚A’ (nach IEC ‚%Q’) angegeben, gefolgt von der Bytenummer, und des entsprechenden Bits. Ein Byte besteht aus 8 Bits. Die Zählweise der Bits fängt bei 0 an, und geht bis 7. Die Bytenummer beschreibt den Speicherort, und beginnt mit der Zählweise von 0 und endet je nach CPU z.B. bei 127, 255, 1023, 2047. Die Ausgänge stehen den Programmierer immer zu Verfügung, und brauchen nicht angelegt/erzeugt werden.
Syntax:
A x.y
%Q x.y (nach IEC)
x = Byte von 0 bis 65534 (je nach CPU)
y = Bit von 0 bis 7
Somit wird das erste Ausgangsbit mit A0.0 (nach IEC: %Q0.0), und für das letzte Bit im ersten Byte mit A0.7 (nach IEC: %Q0.7) angegeben. Weitere Beispiele: A12.4, A243.1, A1245.5. Mit diesen Bezeichnungen/Deklaration wird programmiert.