SPS-Ergebniszuweisung

Ergebniszuweisung oder speichern von einen Bit

Allgemeines

Wenn eine Bit-Operation durchgeführt wurde, wie z.B. eine UND, ODER, oder auch einer Vergleichsanweisung, soll in vielen Fällen ein Ergebnis (das True oder False sein kann) gespeichert werden, um dieses Signal in weitere Verknüpfungen zu nutzen, oder zum ansteuern eines SPS-Ausganges, wird die Ergebniszuweisung verwendet. Als unsaubere Programmierung gilt, wenn mehrere Ergebniszuweisungen für eine Bit-Operanten (z.B. A10.0, M99.1) verwendet werden, das schnell zu Fehlern oder Verwirrung führen kann. Eine Ergebniszuweisung auf einen Zwischenspeicher, z.B. auf einen Merker, entspricht in der Relaisteuerung einem Hilfsrelais, damit umfangreichere Funktionen erstellt werden können. Eine Ergebniszuweisung wird meistens am Ende einer Verknüpfung eingesetzt.

Darstellung in den Verschiedenen Programmiersprachen

Die folgenden Grafiken zeigen die Ergebniszuweisungen in verschiedenen Programmiersprachen, mit einen kleinen Programmbeispiel.

FBS

Ergebniszuweisung FBS

Prog FBS

KOP

Ergebniszuweisung KOP

Prog KOP

AWL

Ergebniszuweisung AWL

Prog AWL

Ergänzung zu der Anweisung

Es können in den KOP/FBS mehrere Ergebniszuweisungen am ende der Verknüpfungen erstellt werden. Bei der einen oder anderen Programmiersoftware ist die Größe der Netzwerke begrenzt. Dazu ist zu beachten, dass jedes Netzwerk bei einer Ergebniszuweisung immer eine Verknüpfung braucht, wie im obigen Beispiel gezeigt wird.

Bei den AWL Sprache ist die Netzwerkgrenze erheblich größer. Dies kann bei großen Netzwerken zur Unübersichtlichkeit führen. Umso zahlreicher die Anweisungen in einen Netzwerk werden, desto schwieriger ist die Wartung/Fehlerbereinigung. Bei der AWL-Sprache kann die Ergebniszuweisung alleine im Netzwerk stehen, auch wenn es keinen Sinn macht. Bei der AWL-Programmierung kann die Anweisung in jeder beliebigen Programmzeile verwendet werden, auch in mitten von Berechnungen oder Schleifen.

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