KOP – Kontaktplan

Die SPS-Programmiersprache mit der Anlehnung an den Schütz-/Relaisschaltpläne.

Ziel der KOP-Programmierung

Die SPS-Steuerung wurde für die Industrieautomatisierung entwickelt, und hat die Schütz-/Relaissteuerungen fast verdrängt. Bis diese hohe Akzepthans erreicht werden konnte, wurde in den Anfängen der SPS-Technik eine Programmiersprache entwickelt, die von den Steuerungsfachleute, schnelle erlernt werden konnten. Entsprechend wurde eine Schaltplanähnliche Darstellung entwickelt (z.B. Symbole aus den USA), die von links nach rechts gelesen werden, anstatt von oben nach unten. Dadurch war es möglich geworden, einen Schaltplan in KOP fast eins zu eins zu übernehmen.

Programmbeispiele in KOP

Es folgen kleine Programmausschnitte in KOP, um die Darstellungsart zu verdeutlichen.

KOP-Beispiel 1

KOP-Beispiel 2

Grenzen der KOP-Programmierung

Mit den Kontaktplan wurden einfache Schaltglieder umgesetzten (Öffner/Schließer), und es konnten weitere nützliche Bausteine/Funktionen eingebracht werden, wie z.B. Zeitglieder, Zähler, Setzt-/Rücksetzbausteine. Doch nicht alle Anweisungen/Befehle sind als Schaltsymbole vorhanden, und so wird häufig eine Blockdarstellung verwendet, die häufig aus den FBS/FUP-Programmiersprache entnommen wurden. Es kann schon mal vorkommen, dass nicht alle Befehle in KOP dargestellt werden, und so eine andere Sprache gewählt werden muss, um das Programm zu schreiben. Das schreiben der Programmen wird durch die Programmiersprache geprägt, wodurch die Aufgaben manchmal besser mit der einen oder anderen Programmiersprachen gelöst werden können, wie z.B. bei FBS/FUP oder AWL.

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