SPS-Merker

Eine einfache Art zum speichern von Informationen.

In der Schütz-/Relaistechnik waren die Kontakte der Geräte beschränkt. Die Schütze/Relais hatten immer eine bestimme/maximale Anzahl von Öffner/Schließer die benutzt werden konnten. Dabei wurden Relais als Signalspeicher verwendet, um die verschiedene Signale zu speichern, wie z.B. die Betriebsarten, gestartete Funktionen, Signalzustände, usw., während in der SPS dafür die Merker gedacht sind/waren, die im Programm beliebig oft als „Öffner/Schließer" benutzt werden können.

Die Merker werden in den Programm als ‚M' (nach IEC ‚%M') angegeben, gefolgt von der Bytenummer, und des entsprechenden Bits. Ein Byte besteht aus 8 Bits. Die Zählweise der Bits fängt bei 0 an, und geht bis 7. Die Bytenummer beschreibt den Speicherort, und beginnt mit der Zählweise von 0 und endet je nach CPU z.B. bei 127, 255, 1023, 2047. Die Merker stehen den Programmierer immer zu Verfügung, und brauchen nicht angelegt/erzeugt werden.

Syntax:
M x.y
%M x.y (nach IEC)
x = Byte von 0 bis 65534 (je nach CPU)
y = Bit von 0 bis 7

Somit wird das erste Merkerbit mit M 0.0 (nach IEC: %M0.0), und für das letzte Bit im ersten Byte mit M 0.7 (nach IEC: %M0.7) angegeben. Weitere Beispiele: M 12.4, M 243.1, M 1245.5. Mit diesen Bezeichnungen/Deklaration wird programmiert.

SPS