Das Rücksetzglied

Das Rücksetzglied speichert ein Bit mit False-Signal

Allgemeines

Das Rücksetzglied gehört zu den speichernden Bit-Operation, und vereinfacht das programmieren. Bei der Ansteuerung des Rücksetzglied mit ein True Signal, wird der Bit-Operrat auf False gesetzt. Die Ansteuerung wird nur für die Befehlsbearbeitung benötigt, um den Bit-Operraten dauerhaft auf False zu setzen. Es ist möglich, mehrere Rücksetzglieder mit den gleichen Bit-Operanten im Programm zu verwenden, das allerdings die Übersichtlichkeit verringert. Meistens wird eine Kombination aus Set-/Rücksetzglied in einen Netzwerk verwendet.

Darstellung des Setzgliedes in den Verschiedenen Programmiersprachen

Die folgenden Grafiken zeigen ein paar Rücksetzglieder in verschiedenen Programmiersprachen, mit einen kleinen Programmbeispiel.

FBS

Ruecksetzen - FBS

Prog FBS

KOP

Ruecksetzen - KOP

Prog KOP

AWL

Ruecksetzen - AWL

Prog AWL

Darstellung der Signale auf die SPS-Zyklen

Für das Verständnis der Anweisung, wird ein kleines FBS-Programm aufgezeigt, mit der dazugehörigen Zyklustabelle, damit die Signal Änderungen deutlich werden.

Programmbeispiel in FBS

Zyklusdarstellung - FBS

SPS-Zyklusbearbeitung

Zyklusdarstellung - Tabelle

Nachbilden des Rücksetzgliedes

In den Anfängen der SPS-Programmierung war das Rücksetzglied nicht im Befehlsumfang von den Steuerungen vorhanden, und musste Nachgebildet werden. Dabei wurde eine UND-Verknüpfung verwendet. Das Ansteuersignal zum zurücksetzen wird negiert auf den Baustein geführt, während das zu speichernde Signal nur zurück auf den UND–Baustein geführt wurde, das dann einem Rücksetzglied entspricht.

Darstellung der Nachbildung in FBS

Nachbildung - FBS

SPS