SPS-Störanfälligkeit
Wie zuverlässig sind die SPS-Systeme?
Die SPS-Systeme sind für die raue Industrieumgebung ausgelegt, in den höhere Umgebungstemperaturen sind, störende Elektrische-/Magnetfelder auftreten, Erschütterungen vorkommen bzw. mehr Staubablagerung vorhanden sind. All dies sollten die Geräte bewältigen, die in den Technischen Unterlagen beschrieben werden. In der Dokumentation beschreibt der Hersteller die Aufbaurichtlinen, wie die System erricht werden sollten, damit der Garantieanspruch erhalten bleibt, womit die Lebensdauer der Geräte entsprechend lang ist. Hier folgen paar Stickpunkte zu den Störungen.
Frühausfälle
Bei neuen Geräten, die zum ersten mal zum Einsatz kommen, könnten Material- oder Fertigungsmängel vorliegen, die von der QS nicht entdeckt werden konnte. So fallen die Neugeräte innerhalb der ersten paar Wochen häufiger aus.
Zufallsausfälle
Nach dem die Geräte paar Monate im Einsatz sind, werden die SPS-Baugruppen meistens sehr lang funktionieren. So liegen die externen Fehler mit ca. 95% sehr hoch, die von den Angeschlossenen Sensoren/Aktoren verursachte werden. Dadurch können Folgefehler entstehen, die schadhafte Auswirkungen auf die SPS-Geräte haben können.
Verschleißausfälle
Bei der Elektronik gibt es ebenfalls Verschleißausfälle, die stark von der Umgebung abhängig ist. So kann es seine, das bei Umgebungstemperaturen von 40 Grad und höher, die Geräte innerhalb von einen Jahr versagen. Bei entsprechender Planung halten die Baugruppen leicht 10 bis 15 Jahre und länger.
Externe Fehler
Die häufigsten Störungen entstehen mit ca. 95% an den angeschlossenen Sensoren/Aktoren die Verdrecken, Beschädigt werden, oder einfach den Belastungen nicht mehr aushalten.
Peripheriebaugruppen
Damit sind die Anschlussbaugruppen gemeint, wie z.B. die Digitalen Ein-/Ausgänge. Diese SPS-Baugruppen wanden die Signale von z.B. 24VDC in 0/1 Bit-Signale um, damit diese im Programm verarbeitet werden können. Mit ungefähr 4% der gesamten Störungen, ist es relativ gering. Dabei liegen die Störungen mit ca. ¾ bei den Ausgängen.
Zentrale Baugruppen
Untern den zentralen Baugruppen, wie z.B. der CPU, Speicher, Reckbaugruppe, liegen die Fehler mit 1% am geringsten. Dieser Fehler kann die kompl. Anlage-/teil zum ausfallen bringen. Mit entsprechenden Ersatzteilen Vorort, kann die Störung schnell behoben werden.