ST - Strukturierter Text

Die Hochsprachen ähnliche Programmiersprache für die SPS

Allgemeines zu der ST – Programmiersprache

Die ST-Programmiersprache ist nach der ICE61131 genormt, und ist an den Hochsprachen angelehnt. Die meisten Programmiersprachen sind aus dem PC-Bereich entstanden, und wurden für entsprechende Aufgabegebiete (z.B. Grafikprogrammierung, Datenbankentwicklung) entwickelt, damit die Speziellen Aufgaben besser/schneller zu bewältigen sind. Es sind viele Ähnlichkeiten in den verschiedenen Hochsprachen vorhanden, die einen immer wieder begegnen, wie z.B. die if/then/else Anweisungen, die in BASIC, C, PASCAL (und dessen weiter Entwicklungen) vorkommen, und sich stark ähneln. Der Hochsprachen Programmierer können sich schnell in die ST-Programmiersprache einarbeiten, und sollte das Verständnis für die Anlagen-/Prozesstechnik besitzen, das sich zu der PC-Programmierung erheblich unterscheidet. Bei der ST-Programmierung werden die Programmzeilen in einen Texteditor ähnlichen Eingabefeld eingegeben, in dem meistens die Syntaxfehler erst beim kompilieren (übersetzen) erkannt wird. Das betrachten des Programms während der Bearbeitung ist nicht immer möglich, was die Fehlersuche wesentlich erschwert.

Anwendungsgebiete für die ST-Programmierung

Die ST-Programmierung ist nicht Optimal für die einfachen Bit-Verarbeitung. Die Stärken der Programmiersprache liegt bei der Umsetzung von Berechnungsformel, der Datenverarbeitung mit Datenfeldern, sowie die Bildung von Schnittstellen zu anderen Programmen. Dabei empfiehlt es sich, eine ausführliche Beschreibung der Programmteile/-zeilen zu erstellen, um sich später leichter in das Programm einarbeiten zu können.

SPS