Positive Flanke

Es werden verschiedene Möglichkeiten der Erstellung von den positiven Flanken aufgezeigt.

Allgemein

Flanken sind in viele Bereiche der Technik zu finden, die bei einem Signalwechsel entstehen. Die positive Flanke ist auch als steigende Flanke bekannt. Wenn im SPS-Programm eine positive Flanke erkannt wird, die durch die Signaländerung von False nach True entsteht, wird für einen Zyklus ein True Signal erzeugt.

In vielen Fällen wird zur Erfüllung der Programmfunktion Flankesignale benötigt. Dabei enthalten bereits Programmbefehlen die Erstellung & Auswertung von Flanken, die für uns als Selbstverständlichkeit angesehen. Dazu gehören die Zeitglieder, die beim Starten den Soll-Wert nur einmal zur Verarbeitung übergeben. Oder die Zählerfunktionen, die beim hoch-/runterzählen nur die positiven Flanken verwenden, damit der Zählerwert verändert wird.

Mit der Hilfe von der Flankenprogrammierung, die auf den verschiedensten Weisen umgesetzt werden, können Sie Zeitglieder nachbilden. So könnten Zeitfunktionen mit ein Zeitbereich von 0ms bis Jahrzehnte entstehen, oder Zähler, die einen Bereich von einer 13-Stelligen Dezimalzahl haben.

Programmbeispiel zur Erzeugung einer positiven Flanke

Es folgen einige Programmbeispiele mit kurzen Erklärungen, wie eine positive Flanke erzeugt wird. In den Beispielen wird der Eingang E0.0 auf eine Signaländerung überprüft, während der Merker M1.0 das Flankensignal erhält, und der M1.1 als Flankenhilfsmerker (Speichersignale) genutzt wird.

Die häufig gelehrte Umsetzung.

Positive Flanke Beispiel 1

Hier wird umständlich mit UND/Konektor/Setz-Rücksetzglieder gearbeitet, damit der Speichermerker M1.1 erstellt wird.

Die einfachere Umsetzung/Ableitung

Beispiel 4

In diesen Beispiel, das einfacher & kleiner ist, da der Setz-/Rücksetzbaustein nicht enthalten ist. Der Kerngedanke in der Erzeugung einer Flanke liegt darin, den Signalunterschied zwischen den vorherigen & den aktuellen Zyklus auszuwerten. Entsprechend wird in diesen Beispiel mit der UND-Verknüpfung die Auswertung vollzogen, dessen Ergebnis auf den M1.0 zugewiesen wird. Im Anschluss wird das Signal von E0.0 in den M1.1 umgespeichert, der im kommenden Zyklus als vorheriges Signal bearbeitet wird. Anders ausgedrückt: Was Heute neu ist, wird Morgen alt sein.

Es folgt eine aufgeteilte Darstellung in zwei Netzwerke.

Positive Flanke Beispiel 2

Positive Flanke Beispiel 3

Die neuen Möglichkeiten

In der SIMATIC S7-300/400 Serie, ist entsprechend eine Anweisungen vorhanden, um die positiven Flanken zu erstellen. Dabei sind zwei verschiedene Darstellungen unter FBS möglich. Nach IEC61131 ist eine Anweisung vorhanden, an der kein Speicherglied angeschaltet werden brauch, das dennoch im Maschinencode vorhanden sein wird.

Es folgen die zwei Darstellungen, die in der S7 mit der Programmiersprache FUP/FBS umgesetzt wurden.

Beispiel 5

Beispiel 6

SPS