SPS-Zyklus

SPS-Zyklus

SPS-Steuerungen werden unter anderem für die Industrie und die Automatisierungstechnik entwickelt. Da in diesen Bereichen die Schädigung von Anlagewerten und die Gefährdung von Menschen und Umwelt ausgeschlossen werden muss, wird die Sicherheit beim SPS-Zyklus groß geschrieben.

Beim PC ist es möglich, dass ein Programmteil mehrere Sekunden lang läuft, bis das nächste Programm bearbeit werden kann. Bei der SPS muss hingegen das komplette Programm in einer bestimmte Zeit abgearbeitet sein, dies nennt man SPS-Zyklus.

Gängige Zeiten sind zum Beispiel nach 150 ms bis maximal 2 Sekunden, ansonsten geht die SPS-Steuerung in den Stop-Zustand und schaltet somit alles aus. In einem normalen SPS-Zyklus sieht der grobe Ablauf wie folgt aus:

SPS-Zyklus klein

PAE – Einlesen
(Peripherie Abbild der Eingänge)
Es werden alle Eingänge gelesen und im Speicher abgelegt, damit diese vom Programm verwendet werden können. Ändert sich während der Programmbearbeitung der Signalzustand am Eingang, wird dieser erst bei der nächsten PAE Aktualisierung berücksichtigt.

Programmbearbeitung
Alle Anweisungen werden der Reihenfolge nach abgearbeitet und die Signale der Ausgänge entsprechend aktualisiert. Die Signaländerung der Ausgänge wird mit der Ansteuerung der PAA durchgeführt.

PAA – Ausgeben
(das Peripherie-Abbild der Ausgänge)
Die aktuellen Signale der Ausgänge, werden auf die Ausgabebaugruppen geschaltet.

Anschließend werden wieder der PAE eingelesen.

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